
Aufgenommene Sinnesreize mssen vom Gehirn geordnet und adquat verarbeitet werden, um zu einer motorischen und/oder
emotionalen, sinnvollen Handlung bzw. Reaktion zu fhren.
Diesen Prozess nennt man sensorische Integration.
Eine gut funktionierende sensorische Integration ist die Voraussetzung fr effektives Lernen in allen Entwicklungsbereichen.
In der Behandlung nach Jean Ayres sind folgende Sinnessysteme von besonderer Bedeutung:
- das vestibulre System
- das taktile System
- das propriozeptiv - kinsthetische System (Eigenwahrnehmung)
Therapeutischer Ansatz
Die leitende Idee der Behandlung ist, gezielte Sinneseinwirkungen zu schaffen und individuell zu dosieren.
Die Eigenaktivitt des Kindes steht dabei im Vordergrund. Der/die TherapeutIn schafft den angemessenen Rahmen, d.h. er/sie gestaltet das
Umfeld so, dass das Kind in seiner Aktivitt die gewnschten Sinneseindrcke aufnehmen und verarbeiten kann.
Die Eltern und Familien werden in den dialogischen Prozess der Therapie mit einbezogen.
Ziel:
Ziel ist die Entwicklung der Fhigkeit des Kindes, in Handlung, Reaktion und Verhalten dosiert,
der Situation angemessen und variabel agieren zu knnen.
|