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Die Psychomotorische Therapie

Psychomotorik versteht man als funktionelle Einheit von Körper und Psyche, d.h. die enge Verknüpfung von körperlich-motorisch und geistig- seelischen Vorgängen. (vgl. Zimmer, R. / Cicurs, H. Psychomotorik, Schorndorf 1999). Diese Wechselwirkung wird in der psychomotorischen Förderung berücksichtigt und genutzt. Sie wird angewendet bei:

  • Bewegungsstörungen/ -auffälligkeiten
  • Wahrnehmungsverarbeitungsproblemen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Mangelndem Selbstvertrauen

Therapeutischer Ansatz

Die Physiotherapeutin schafft einen Rahmen, in dem das Kind lernt seine Ressourcen kreativ zu nutzen und auszubauen. Dabei steht die Eigentätigkeit des Kindes im Vordergrund, so dass es die Wirkung durch selbsttätiges Handeln erfährt. Es werden Situationsangebote geschaffen zur:

  • Förderung des Gleichgewichts, der Koordination, Geschicklichkeit und Kraft
  • Körpererfahrungen in Ruhe und in Bewegung
  • Entspannung
  • Förderung der Feinmotorik
  • Förderung graphomotorischer Fertigkeiten
  • Entwicklung aller Wahrnehmungsbereiche: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Raum- und Zeitorientierung
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Förderung der sozialen Kompetenz

Die Therapie erfolgt durch verschiedene Spiel- und Interaktionsformen. Sie findet überwiegend in der Gruppe statt. Die Zusammenarbeit mit den Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

Ziel:

Fertigkeiten und Fähigkeiten entwickeln und fördern, die die Handlungs- und Sozialkompetenz erweitern:

  • Im alltäglichen Umgang mit sich selbst
    → Entfaltung der Ich-Kompetenz
  • Im Umgang mit der personalen Umwelt
    → Entfaltung der Sozial-Kompetenz
  • Im Umgang mit der dinglichen Umwelt
    → Entfaltung der Sach- Kompetenz