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Sensorische Integration (SI)

Sensorische Integration (SI) bezeichnet den Prozess der Wahrnehmungsverarbeitung. Sinneseindrücke werden vom Gehirn geordnet und verarbeitet. Sie ermöglichen dem Kind motorisch sinnvolle Handlungen und emotional angepasstes Verhalten.

Eine gut funktionierende sensorische Integration ist die Voraussetzung für effektives Lernen in allen Entwicklungsbereichen.

Therapeutischer Ansatz:

Die Behandlung orientiert sich an den Problemen, die im Alltag des Kindes auftreten.
Folgende Bereiche können betroffen sein:

  • Bewegungs- und Spielverhalten
  • Handlungskompetenz im Alltag
  • Aufmerksamkeit und Ausdauer

Die leitende Idee der Behandlung ist, gezielte Sinnesimpulse zu schaffenundindividuellzudosieren. Der/dieTherapeutInschafft den angemessenen Rahmen, d.h. er/sie gestaltet das Umfeld so, dass das Kind in seiner Aktivität die gewünschten Sinneseindrücke aufnehmen und zunehmend besser verarbeiten kann. Die Eigenaktivität des Kindes steht dabei im Vordergrund.

Die Eltern werden in den Prozess der Therapie mit einbezogen. Die Therapie kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppensituationen stattfinden.

Ziel:

  • Die Entwicklung der Fähigkeit des Kindes, in Handlung, Reaktion und Verhalten dosiert, der Situation angemessen und variabel agieren zu können und so im Alltag besser zurecht zu kommen.