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EntwicklungEntwicklung

Systemisches Denken und Handeln

Das systemische Denken und Handeln ist eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit. D.h. die Orientierung an den Fähigkeiten und Potenzialen der Kinder und Familien ist uns wichtig und handlungsweisend in unserer therapeutischen Arbeit.
Dabei ist unsere Vorgehensweise sowohl ressourcen- als auch lösungsorientiert.

Daraus folgt:

ein erweitertes Verständnis kindlicher Entwicklungsprozesse:

  • das Kind im Kontext Familie sehen

  • das Kind als ein sich von Anfang an selbstorganisierendes Wesen

  • alle kindlichen Entwicklungs- und Verhaltensprozesse sind vom Kind aus gesehen "gut" und "sinnvoll"

ein erweitertes Verständnis von "Störungen": 

  • "Störungen" haben einen Sinn

  • "Störungen" sind Ausgangspunkt für neue Entwicklungsschritte

  • "Störung" ist das Durcheinanderbringen der Ordnung anderer

(siehe Aufsatz Walthes, Forum Logopädie, Heft 2, 3/1996)

ein erweitertes Verständnis von Therapie:

  • Notwendigkeit des Respekts vor der Eigenständigkeit anderer

  • Notwendigkeit der Ankopplung an die Wirklichkeit anderer

  • Gemeinsames Erarbeiten von Therapiezielen

ein erweitertes Verständnis von Elternberatung:

  • Respekt vor den Sichtweisen der Eltern

  • Ankoppeln an Wirklichkeiten von Familien

  • Gemeinsam mögliche Wege er-finden